Sport

Magnesiummangel und Muskelkrämpfe! Was Du dagegen tun kannst!

06.06.2016
Magnesiummangel und Muskelkrämpfe! Was Du dagegen tun kannst!


Ursachen

Symptome

Therapie


Es geht immer darum, die Erregbarkeit der Nerven und damit des Muskels zu senken

Magnesium wirkt erfahrungsgemäß sehr schnell. Es setzt die Erregbarkeit von Zellen

herab und verhindert die Überladung mit dem Krampfauslöser Kalzium.

Der Elektolythaushalt ist gestört. Dieser Mangel kann durch dauerhaft einseitige Ernährung

und/oder regelmäßigen und intensiven Sport entstehen (wenn die durch den Schweiß verloren gegangenen Elektrolyte nicht über die Flüssigkeitszufuhr ausgeglichen werden);

  • ungewohnte bzw. zu große sportliche Belastung (führt zu einem niedrigen Zuckergehalt im Muskel, zu Flüssigkeits- und Salzmangel);
  • eine gestörte Blutzufuhr, was zu Sauerstoffmangel im Muskel führt, zum Beispiel durch Krampfadern oder das Tragen von zu engen Schuhen und Strümpfen;
  • allgemeine Müdigkeit;
  • Kälte;
  • Infektionen.

Etwa jeder Zehnte sei von Magnesiummangel betroffen, schätzt Vierling. Die empfohlene Tagesdosis von 300 Milligramm für Frauen und 400 Milligramm für Männer werde mit der normalen Ernährung oft nicht erreicht. Nüsse und Schokolade füllen zwar den Magnesiumhaushalt auf, sind aber nicht für jeden Ernährungsplan empfehlenswert.

Auch bestimmte Medikamente, einseitige Diäten oder der Missbrauch von Alkohol können zu Magnesiummangel führen. – und der zu Krämpfen. Vierling rät zum muskelentspannenden Mineralstoff in Tabletten- oder Pulverform: "Wenn Sie sonst gesund sind, probieren Sie Magnesium als Mittel gegen Muskelkrampf!

Auf bis zu 600 Milligramm kann man die tägliche Dosis steigern."

Im akuten Fall soll der verkrampfte Muskel gedehnt oder die Antagonisten, also der "Gegenmuskel", angespannt werden.

Es gibt zahlreiche Tipps und Hausmittel zur Vorbeugung gegen einen "normalen" Muskelkrampf: Entlang der "4 B" – beugen, bewegen, bearbeiten, brausen – werden z. B. Wechselbäder empfohlen, Massagen, Bein- und Fußgymnastik.

Einreibungen und Salben mit Arnika und Franzbranntwein werden empfohlen.


​Euer Doc Mo